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Frauen und EMS

Darf ich während einer festgestellten bzw. vermuteten Schwangerschaft trainieren?
Nein. Schwangerschaft gilt streng genommen als sogenannte "relative" Kontraindikation. "Relativ" bedeutet in diesem Zusammenhang, dass für das Training besondere Vorsichtsmaßnahmen gelten und dass es nicht in allen Regionen ohne weiteres angewendet werden darf. Es finden sich bisher zwar keinerlei Hinweise darauf, dass ein EMS-Training in den ersten Wochen, wenn Ihnen die Schwangerschaft unter Umständen noch gar nicht bekannt ist, einen negativen Einfluss auf den Schwangerschaftsverlauf haben könnte. Es ist nach ersten Erfahrungen sogar durchaus möglich, dass durch die Kräftigung der Beckenboden- und Tiefenmuskulatur die Schwangerschaft durchaus angenehmer verlaufen könnte. Im Zweifel kann das nur der behandelnde Arzt unter Berücksichtigung aller Umstände entscheiden.
Aus Sicherheitsgründen vertreten wir bei FÜHLBAR fit jedoch folgende Position: wir raten nach Feststellung der Schwangerschaft, oder auch bei Vermutung einer Schwangerschaft grundsätzlich vom EMS-Training (Kraft- und Cardio) ab.


Eignet sich EMS-Training für Schwangerschaftsrückbildung?
Ja. Durch Schwangerschaft und Geburt ist der Beckenboden stark belastet. Durch EMS lässt sich ein effektives Training der Beckenboden- und der geschwächten Bauchmuskulatur erreichen. Außerdem wirkt sich das Training positiv auf das Bindegewebe, den Fett- und Muskelanteil im Körper und das allgemeine Wohlbefinden aus. Bitte beachten Sie, dass Sie erst 6-8 Wochen nach Ihrer natürlichen Geburt mit dem EMS-Training beginnst. Nach einem Kaiserschnitt sollten Sie sich 3-6 Monate gedulden. Fragen Sie auf jeden Fall mal Ihren Arzt/Ärztin oder Hebamme.


Haben auch Frauen großen Muskeldickenzuwachs?
Nein. Rein physiologisch ist es Frauen nicht möglich, Muskeln wie ein männlicher Bodybuilder zu bekommen, denn ihr natürlicher Testosteronspiegel liegt deutlich unter dem von Männern. Auch das intensivste EMS-Training wird nicht dazu führen, dass Ihre Arm- und Beinmuskeln abartig anschwellen. Die Muskulatur von Frauen entwickelt sich eher „in die Länge“, was also einer Straffung gleichkommt. Mit EMS-Training kann Frau sich eine solide und starke Muskulatur erschaffen und den Anteil an Körperfett reduzieren. So bekommen Frauen eine attraktive, natürlich schöne Figur und wandeln ihre Problemzonen in Vorzeigezonen um.


Was ist bei der Verwendung von Verhütungsmitteln wie Spirale oder Verhütungsstäbchen zu beachten?
Die Verhütungsspirale (Intrauterinpessar) ist eine Art Fremdkörper, der in die Gebärmutter eingesetzt wird. Es gibt unterschiedliche Methoden und Materialien, bspw. Kupfer- oder Hormonspiralen. Grundsätzlich spricht bei einer Spirale nichts gegen das Training mit EMS. Das Implantat wird nicht von den elektrischen Impulsen beeinflusst. In einigen Fällen kann die Intensität gerade an Po- und Bauchelektroden deutlich geringer ausfallen, da die Schmerzsensibilität im Bereich der Spirale erhöht sein kann. Dies sollte aber bei guter Verträglichkeit der Spirale und gutem Sitz eher nicht der Fall sein. Bauchkrämpfe oder Schmerzen beim Training können ein Hinweis auf einen schlechten Sitz der Spirale oder ein Verrutschen sein; bitte melden Sie dies Ihrem Arzt.
Weiter sollte beachtet werden, dass eine Spirale Nebenwirkungen hervorrufen kann, die gegen die Anwendung von Ganzkörper-EMS-Training sprechen. Gerade in den ersten 6 Monaten wird häufiger von Blutungsstörungen berichtet, wobei diese meist auf einen falschen Sitz der Spirale zurückgeführt werden. Auch könnten Entzündungen im Beckenraum, Brustspannungsschmerzen oder Übelkeit auftreten. Bei Auftreten von Nebenwirkungen, Schmerzen im Bauch- oder Beckenraum und allgemeinem Unwohlsein sollte ein Training mit EMS nicht durchgeführt und ein Arzt aufgesucht werden.  
Eine andere Verhütungsform sind Verhütungsstäbchen, eine Art Hormonimplantat in Form weniger Millimeter großer Stäbchen, die z.B. an der Innenseite des Oberarms angebracht werden. Die Stäbchen bestehen in der Regel aus weichem Kunststoff und geben eine bestimmte tägliche Menge eines Gestagens in den Körper ab. Da es sich beim Einsetzen der Stäbchen um einen Eingriff handelt, kann die Stelle, an der das Stäbchen implantiert wurde, unter Umständen empfindlich auf den EMS-Impuls reagieren. Daher ist diese Stelle beim Training idealerweise auszusparen, indem die Armelektrode entsprechend versetzt angebracht wird. Eine häufige Nebenwirkung von Verhütungsstäbchen ist eine Beeinflussung des Blutungsmusters, die im Einzelfall völlig unterschiedlich ausfallen kann. Daher sollten Sie beim Einsatz von Verhütungsstäbchen oder generell bei der Verwendung von Hormonpräparaten unbedingt vor Aufnahme des Trainings Ihren Arzt konsultieren.


Hilft EMS bei Cellulite?

Ja. Das bestätigen uns unsere Kundinnen immer wieder. Durch EMS werden fast alle Muskeln in Ihrem Körper gleichzeitig und viel intensiver als normal trainiert. Das Resultat: Körperfett wird reduziert, Muskulatur aufgebaut, Bindegewebe gestrafft, der Stoffwechsel aktiviert und die generelle Leistungsfähigkeit gesteigert. All das führt zu einem verbesserten Hautbild und der Reduktion von Cellulite.


Was ist bei Silikon-Implantaten zu beachten?

Es gibt unterschiedliche Arten von Brustimplantaten, in verschiedenen Formen und mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen. Am verbreitetesten sind wohl Silikon-Implantate. Bei modernen Implantaten treten nur noch in seltenen Fällen Bindegewebsveränderungen wie ein Kapselfibrose oder Austritte bzw. Verschiebungen der Silikonfüllung auf. In solchen Fällen bitte den Arzt fragen.  
Generell gilt nach einer Operation eine Ruhezeit von bis zu 8 Wochen, die individuell jedoch auch länger ausfallen kann. Warten Sie daher vor EMS Trainingsstart die ärztliche Freigabe ab! Meist kann jedoch relativ schnell wieder mit dem EMS-Training unter Aussparung der Brustelektrodenpads begonnen werden. Je nach Position der Narbe müssen evtl. auch andere Bereich zunächst weggelassen werden.  
Gerade zu Beginn sind meist keine intensiven Belastungen der Arme möglich, eventuell sind einige Übungen für Sie nur ohne Armeinsatz möglich; vor allem Dehnungs- und Belastungsübungen für Brust und Schulter sind zu Beginn ungeeignet. Den Schwerpunkt bei der Übungsauswahl legen unsere Personal Trainer daher auf die Körpermitte und die unteren Extremitäten. Insgesamt hängt die Übungsgestaltung von Ihrem individuellen Heilungsverlauf ab. Beginnen Sie das EMS-Training daher nur nach Freigabe durch Ihren behandelnden Arzt!


Kann ich mit EMS-Training meinen Beckenboden trainieren?

Ja - und wie! EMS-Training gilt als eine der effektivsten Trainingsmethoden bei Beckenbodenbeschwerden, weil durch ein gezieltes Beckenbodentraining alle am Beckenboden beteiligten Muskeln aufgebaut werden können. Viele Menschen, hauptsächlich Frauen ab Mitte 40, insbesondere aber auch nach Schwangerschaften, kämpfen mit einer schwachen Beckenbodenmuskulatur und dadurch nicht selten auch mit Harninkontinenz. Nach der Geburt sind Bauchdecke und Beckenboden ausgeweitet und an Bauch und Hüften haben sich häufig überschüssige Fettdepots angesammelt. Oftmals sind auch die Haltemuskulatur, wie z.B. die tiefliegende Rücken- und Bauchmuskulatur betroffen. Durch ein gezieltes Rückbildungsprogramm bekommen unsere Personal Trainer diese Probleme gemeinsam mit Ihnen in den Griff.
Harninkontinenz ist ein weit verbreitetes Krankheitsbild in Deutschland. Viele Menschen, vor allem Frauen leiden an zeitweiliger oder dauerhafter Inkontinenz. Infolge Bindegewebsschwäche, extremer körperliche Belastungen und Übergewicht kann es zu Senkungserscheinungen der Organe im Becken kommen. Unter anderem können auch fortschreitendes Alter und Stress für Kontinenzschwäche verantwortlich sein. Neben einer Minderung der Lebensqualität können auch Depressionen, soziale Isolation oder ein eingeschränktes Sexualleben die Folge sein.
Durch das FÜHLBAR fit EMS-Training können wir nahezu alle Muskelgruppen des Körpers, auch die sehr tief liegenden Muskeln, die zur Stabilisation notwendig sind, gleichzeitig trainieren. Die elektrischen Impulse verstärken die willkürliche Muskelkontraktionen. Dadurch wird die Muskulatur in kürzester Zeit intensiv trainiert, was zu schnellen und nachhaltigen Stärkungserfolgen führt. Wissenschaftliche Studien belegen, dass gerade die Beckenbodenmuskulatur durch EMS-Fitness deutlich gestärkt werden kann. Das effektive Ganzkörpertraining mit EMS lindert die Beschwerden der Betroffenen und gibt ein besseres Körpergefühl. Zahlreiche Mitglieder von FÜHLBR fit haben sich von der Wirkung des EMS-Trainings bei Beckenbodenbeschwerden überzeugen lassen und verspürten bereits nach nur wenigen Anwendungen sehr gute Erfolge.

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