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Gesundheit und EMS

Wann darf ich EMS nicht machen?
Grundsätzlich gilt: Jeder gesunde Mensch der auch Sport treiben kann ("sportgesund"), kann EMS-Training nutzen. Folgende Ausnahmen gibt es.
Wenn Sie schwanger sind, warten Sie bitte mit dem EMS-Training bis einige Wochen nach der Geburt.
Haben Sie Beschwerden bei körperlicher Belastung, sollten Sie erst nach Rücksprache mit Ihrem Hausarzt trainieren.
Das Gleiche gilt, wenn Sie einen Herzschrittmacher tragen, oder eine neurologische Erkrankung, fortgeschrittene Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankung, Krebserkrankung, Tumorerkrankung oder Tuberkulose haben.
Wenn Sie erkältet sind oder eine bakterielle Infektion haben, sollten Sie zumindest pausieren, was ebenfalls für jede andere Sportart gilt.


Kann EMS-Training mein Herz schädigen?

EMS-Training ist nichts anderes als ein von außen wirkender Verstärker des körpereigenen Prinzips, die Muskeln über bioelektrische Impulse anzusprechen. Beim Training arbeiten wir mit sogenannten Niederfrequenzen, die für das Herz und die Organe ungefährlich sind. Deshalb: Wenn Sie gesund sind, keine Herz-Kreislauf-Erkrankung haben und keinen Herzschrittmacher tragen, ist EMS-Training nicht gefährlich für Ihr Herz. Der EMS-Impuls erreicht weder das Herz noch die Organe.


Hilft EMS bei Rückenschmerzen?

Ja! Kräftige Muskeln sind das A und O für einen gesunden Rücken. Oft entstehen Rückenbeschwerden durch eine zu schwache Muskulatur oder muskuläre Dysbalancen. Ihre Wirbelsäule sackt ohne stützende Muskulatur wie eine Ziehharmonika in sich zusammen. Damit drücken Ihre einzelnen Rückenwirbel auf Ihre Bandscheiben, die „vorfallen“ und folglich auf Ihr Nervengewebe drücken. So entsteht in den meisten Fällen der Rückenschmerz. Mit dem FÜHLBAR fit EMS-Training bauen wir Ihre Rückenmuskulatur in Höchstgeschwindigkeit wieder auf. Dafür wird Ihr Personal Trainer mit Ihnen Rückenstärkungsübungen trainieren. Ihre Wirbelsäule entfaltet sich wieder und entlastet damit die Bandscheiben zwischen den Wirbeln. Diese können nun nicht mehr auf Ihre Nerven drücken. Und gehen damit auch Ihnen nicht mehr auf die Nerven. Im Ergebnis reduziert das EMS-Training Ihre Rückenschmerzen, oder sie verschwinden sogar völlig. Und ganz nebenbei verbessert sich Ihre Haltung und Sie laufen wieder aufrecht durchs Leben.


Steigt mein Creatinkinase-Wert (CK-Wert) nach einem EMS-Training an?
Ja. Die Creatinknase (CK) bezeichnet ein Enzym, das in besonders hoher Konzentration in den Muskelfasern vorliegt. Es spielt als Katalysator bei der Übertragung energiereicher Phosphate zur Bildung von Creatin und ATP (Adenosintriphosphat) bei der Energiegewinnung der Muskelzellen eine wichtige Rolle. Nach einem intensiven Training (wie z. B. EMS) steigt der CK-Wert daher stark an, um nach einer Trainingspause von mehreren Tagen auf den Ausgangswert zurück zu fallen. Je nach Stoffwechseltyp kann er auch mal sehr stark ansteigen. Ein Zusammenhang zwischen erhöhten Creatinkinase-Werten nach intensivem EMS-Training und pathologischen Befunden wie z. B. Nierenversagen, Herzinfarkt oder Rhabdomyolyse (Muskelgewebezerfall) ist wissenschaftlich nicht herstellbar. Die Steigerung der CK-Aktivität ist lediglich Ausdruck einer hoch intensiven muskulären oder metabolischen Belastung. Negative Folgen sind davon nicht zu erwarten. Solltest Du einmal direkt nach einem EMS-Training ein Blutbild machen, so berichte bitte dem untersuchenden Arzt von Deinem Training, einfach dass er den erhöhten CK-Blutwert richtig einordnen kann.


Ich bin stark übergewichtig. Kommt der EMS Impuls überhaupt bei meinen Muskeln an?

Ja. In einigen älteren Fachpublikationen wird immer noch darauf hingewiesen, das EMS gerade bei Adipositas (extrem hohes Übergewicht bzw. Fettleibigkeit) nicht effektiv sei, da der EMS Impuls nicht durch das subkutane (unter der Haut liegende) Fettgewebe zum Muskel durchdringen könne. In neueren Untersuchungen, besonders in Studien zum Ganzkörper EMS-Training konnte dies jedoch eindrucksvoll widerlegt werden. Gerade bei hohem Übergewicht scheint die EMS-Methode besonders erfolgreich. So konnten Übergewichtige signifikant stärker von EMS-Trainings profitieren, als die Normalgewichtigen in der Vergleichsgruppe, bezogen auf die prozentuale Gewichts- und Figurveränderung. Auch der Körperfettanteil konnte deutlich stärker nach unten korrigiert werden als bei Normalgewichtigen.  
In uns bekannten Pilotstudien speziell mit der gefährlichen abdominalen Adipositas konnten hervorragende Ergebnisse mit EMS erzielt werden. Neben den Figurverbesserungen (Abnehmen) konnten auch positive Veränderungen der Blutfettwerte, allen voran der Entzündungswerte, festgestellt werden, die gerade bei Adipositas oft gefährliche Indikatoren für Folgeerkrankungen wie Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zum metabolischen Syndrom, Infarkt und Schlaganfall darstellen.
Zwar kommt der Impuls beim EMS-Training durch den höheren Unterhautfettnanteil (das Fett wirkt dabei quasi wie ein Puffer) etwas weniger intensiv am Muskel an, so dass an manchen Körperpartien auch deutlich höhere EMS-Intensitäten möglich sind. Allerdings ist die darunter liegende Muskulatur oft so deutlich geschwächt, dass meist schon eine niedrige EMS-Impulsintensität ausreicht, um den Muskel maximal zu stimulieren. Die niedrigere Reizschwelle der Muskulatur gleicht also den höheren Puffereffekt des Unterhautfettgewebes weitgehend aus. Die Einstellungen und Intensitäten unterscheiden sich oft nur geringfügig von denen anderer Trainierender.  
Gerade bei Adipositas bzw. starkem Übergewicht sollten Sie daher besonders gut vom FÜHLBAR fit EMS-Training profitieren.  


Ich trage einen Herzschrittmacher. Darf ich damit trainieren?
Nein. Herzschrittmacher werden in der Regel eingesetzt, um die Herzaktivität des Patienten zu überwachen bzw. zu stimulieren. Liegt kein eigener Herzrhythmus vor oder sinkt der Rhythmus unter eine bestimmte Grenze, springt der Herzschrittmacher an und sendet elektrische Impulse, die den Herzmuskel zur Kontraktion veranlassen. So soll ein regelmäßiger und schnellerer Herzschlag gewährleistet werden. Einige neuer Modelle passen die Frequenzen, mit die elektrischen Impulse gesendet werden an die Situation an, bspw. auf Veränderungen wie beim Laufen. Manche machen das sogar bei Gefühlsveränderungen, wie emotionalen Belastungen. Die Hauptschwierigkeit bei Herzschrittmachern liegt darin, ob die Detektionseinheit des Pacemakers in der Lage ist, kardiale Signale von äußeren Störquellen zu unterscheiden. Theoretisch kann aufgrund der elektrischen Signale bei störungsanfälligen Geräten ein Programm verändert oder gelöscht werden, bei weniger störanfälligen Schrittmachern ist laut Angaben vieler Hersteller immer noch ein Aussetzen des Pacemakers während der Anwendung möglich. Im schlimmsten Fall muss mit bedrohlichen Asystolen oder Arrhythmien gerechnet werden. Zwar gehen einige Experten mittlerweile davon aus, dass moderne bipolare Pacemaker wenig oder gar nicht von äußeren elektrischen Signalen beeinflusst werden. Allerdings können Unterschiede zwischen den einzelnen Fabrikanten und Herstellern nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Die jeweiligen Angaben sind hierzu nicht eindeutig.
Bei lokaler Aussparung der Elektroden um den Brustbereich sollte das Risiko einer Beeinflussung des Pacemakers durch den EMS-Impuls zwar mit hoher Wahrscheinlichkeit reduziert sein, aber völlig ausschließen lässt es sich nicht. Daher wird Trägern von Herzschrittmachern generell von Therapien mit Einsatz elektrischer Impulse abgeraten.  
Grundsätzlich sind elektronische Herzschrittmacher sowie generell alle elektronischen Implantate als absolute Kontraindikation einzustufen. Das heißt, dass wir ein EMS-Training grundsätzlich nicht zulassen.

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